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Berufsorientierung
mit KÜM
Große
Teile unseres Angebotes im Bereich Berufsorientierung
(BO) ist in dem Projekt KÜM (Kooperatives Übergangsmanagement)
verortet. KÜM ist ein Projekt der Metropolregion Rhein-Neckar. Eine
Beschreibung ist am Ende dieser Seite zu lesen oder über die Links
auf der rechten Seite. Des
Weiteren finden Sie hier Informationen zum Praktikum und anderen Angeboten.
Mit unserem
Konzept der Berufsorientierung haben wir seit Jahren konstant hohe Übergangszahlen
in die duale Ausbildung (in den Hauptschulklassen stets mehr als
30%; teilweise über 50%). Vor allem aber auch die Abbrecher
von Ausbildungen konnten wir sehr niedrig halten (ca. 8%; bundesweit sind
es 25 % !!).
Struktur
der Berufsorientierung
| Klasse |
Inhalte |
Bereich/Fächer |
| 6 |
"Interesse
wecken" |
| |
Betriebserkundung |
Wapf-Lehrer |
| 7 |
"Talente
entdecken" |
| |
Praktikumstag |
BO-Koordinator
und Klassenleiter |
| |
Beginn
BO-Portfolio |
Wapf-Lehrer
und Klassenleiter |
| |
Talentetag |
BO-Koordinator
|
| 8 |
"Berufe
erkunden" |
| |
Praktikum
8 |
Klassenleiter |
| |
Job-Model |
BO-Koordinator |
| |
BIZ-Besuch |
Klassenleiter |
| |
Bewerbungen |
Deutschlehrer |
| |
Berufsfelder
/ Berufe |
Wapf-Lehrer |
| 9 |
"Berufswahl" |
| |
Praktikum
9 |
Klassenleiter |
| |
Benimm-Training
im Hotel |
Klassenleiter
Praxistagklasse |
| |
Praxistagklasse |
Klassenleiter |
| |
Bewerbungs-Workshop |
Klassenleiter
und BO-Koordinator |
| 10 |
"Führung
zeigen" |
| |
Talentetag
- Stationenleiter |
BO-Koordinator
/ Klassenleiter 10 |
Zu diesen
verpflichtenden Angeboten gibt es noch viele variierende Angebote, die
sich je nach Lehrerbesetzung und Schülerinteresse herausbilden. Das
Wichtigste sind die vielen Gespräche der Joblotsen mit den Schülern
und den Eltern.
Informationen:
Beschreibung
KÜM - Kooperatives Übergangsmanagement
Unsere
Schule nimmt am Modellprojekt KÜM, welches in der Metropolregion
Rhein-Neckar umgesetzt werden soll, teil. Es folgt eine Kurzbeschreibung,
die aus den offiziellen Unterlagen übernommen wurde.
Die
Ausgangslage
Nur zehn
Prozent der Hauptschüler schaffen den direkten Übergang in die
duale Ausbildung. Acht Prozent der Schulabgänger verlassen die Schule
in der Metropolregion Rhein-Neckar ohne Hauptschulabschluss. Bislang existiert
kein frühzeitig ansetzendes, ganzheitliches Management, das zum systematischen
Gelingen des Übergangs von Schule in Ausbildung und Beruf beiträgt.
Stattdessen existieren zahlreiche Einzelprojekte zur Förderung und
Integration Jugendlicher, die zum Teil zu wenig bekannt, vielfach unverbunden
oder teilweise in Konkurrenz nebeneinander stehen.
Die relevanten Akteure der Metropolregion Rhein-Neckar - Schulen, Eltern,
Unternehmen, Arbeitsagenturen, Bildungsträger, Ehrenamtliche und
Schulträger - haben sich vor diesem Hintergrund auf ein gemeinsames
abgestimmtes Vorgehen geeinigt, das für Hauptschüler die Ausbildungs-
und Berufsreife sowie die nachhaltige Integration in den Beruf durch frühzeitige,
kontinuierliche und konsequent gesteuerte Zusammenarbeit aller relevanten
Partner sicherstellen soll. Zuletzt zeigte die Arbeitsmarktkonmferenz
am 27.April 2007 mit über 350 Arbeitsmarktakteuren die breite Unterstützung
für diesen Ansatz.
Die
KÜM-Strategie
Mit der
ganzheitlichen KÜM-Strategie gelingt durch Prävention
statt teurer Nachsorge, konsequentem Management auf Basis regional
verbindlicher Standards über drei Bundesländer hinweg
und Kooperation aller relevanter Akteure die nachhaltige
Integration von Hauptschülern in die Berufswelt.
- Präventiv,
frühzeitig und individuell: Bereits ab Klasse 7 beginnt
die systematische Berufsorientierung, die bis Klasse 9 konsequent vertieft
wird. Grundlage ist ein ausgefeiltes Profiling mit
Checks: Altersgerecht werden durch Talent-Check(Klasse 7), Kompetenz-Check(Klasse
8) und Eignungs-Check(Klasse 9) Stärken und Interessen ermittelt.
Sie sind Grundlage für die gezielte Förderung und Berufsorientierung
durch das begleitende Coaching: Schüler werden
durch einen persönlichen Lotsen in der Berufsorientierung begleitet,
schließen klare Vereinbarungen ab, werden zum Handeln aktiviert
und dabei gezielt unterstützt. Im Netzwerk der lokalen Schulpartnerschaft
erhalten Schüler Angebote, die sich an ihren Interessen und Talenten
orientieren, damit sie ihre Talente und Potentiale realisieren.
- Konsequentes
Management und Transparenz durch Monitorung: Die Lotsen arbeiten
alle auf Basis eines einheitlichen regionalen Qualitätsstandards
und verfügen über einheitliche Basisinstrumente. Darüber
hinaus können sie auf alle regional verfügbaren Unterstützungsbausteine
und geeigneten Fördermaßnahmen über die einheitliche
"Datenbank Unterstützungsbausteine/ Maßnahmenträger"
zugreifen. Ein systematisches und individuelles Monitoring
stellt sicher, dass in der Begleitung der Jugendlichen alle Maßnahmen
nahtlos ineinander greifen und keine Brüche entstehen, wie sie
typisch beim Wechsel von einer Klassenstufe in die andere oder bei Ende
der Schulzeit sind. Ziel ist die Anschluss- statt der Abschlussorientierung.
Daher geht die Begleitung auch über die Schulzeit hinaus. Das Nachverfolgen
der Integrationserfolge ermöglicht darüber hinaus ein systematisches
Organisationslernen: die Übergangsquoten der einzelnen Schulen
zeigen, welchen Schulen es mit welchen Maßnahmen am besten gelingt,
den Übergang in das Berufsleben nachhaltig zu gestalten. Durch
die einheitlichen Prozesse, das Monitoring auf individueller Ebene des
Schülers und auf der Ebene der Schule sowie der Evaluation für
das Gesamtmodell ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung gewährleistet
und gleichzeitig sichergestellt, dass in der Metropolregion Rhein-Neckar
kein Schüler mehr "verloren geht.
- Kooperation
in Konzeption und Umsetzung: Erfolgsentscheidend ist die professionelle
Netzwerkarbeit. Alle am gelingenden Übergang beteiligten
Akteure arbeiten abgestimmt und prozesssicher zusammen. Dies bedeutet
zum einen, dass bestehende Ansätze und regional vorhandene Angebote
- soweit sie den Qualitätsstandards entsprechen - integriert werden.
Dies bedeutet zweitens, dass in der Schulpartnerschaft vor Ort alle
Partner gemeinschaftlich für KÜM und die Integration der Hauptschüler
Verantwortung übernehmen und drittens, dass sie sich aktiv in die
Konzeption und Weiterentwickilung des Modells einbringen und eingebracht
haben. Darüber hinaus sichert ein hochrangig besetztes Kuratorium
die nachhaltige Umsetzung.
Die
Ergebnisse
Ziel ist,
die Übergangsquoten von Schule in Beruf nachhaltig zu verbessern:
- Die Zahl
der Schüler, die direkt nach der Schule in Ausbildung und Beruf
gehen, steigt innerhalb der nächsten fünf Jahre um mindestens
100%. Das entspricht einer Zahl von ca. 1000 Schülern mehr, die
von den rund 8 000 bis 10 000 (Haupt)Schülern eines Jahrgangs direkt
in Ausbildung oder Beruf gehen.
- Die Zahl
der Hauptschüler ohne Hauptschulabschluss sinkt im gleichen Zeitraum
um mindestens 25 Prozent. Das entspricht einer Zahl von ca. 200 Schülern
weniger, die jährlich ohne Abschluss die Hauptschule verlassen.
- Die Zahl
der Abbrecher von Schulprogrammen, Ausbildung und Beruf wird deutlich
minimiert.
KÜM
soll in der Metropolregion Rhein-Neckar flächendeckend an allen Hauptschulen
umgesetzt werden.
Links:
Kick-off
im Februar 2008
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Links:
KÜM
bei der MRN "Hauptschul- talente"
Metropol-
Region Rhein- Neckar
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